Google Ads: Was sind die neuen „Demand Gen-Kampagnen“ und was können sie?


Seit Anfang Oktober sind in Google-Konten die sogenannten Demand-Gen-Kampagnen auswählbar, welche Discovery-Kampagnen dann ab November automatisch ersetzen sollen.
Aber was heißt Demand Gen(eration)? Laut cognism.com kann man dies so definieren: „Im Marketing ist Demand Generation der Prozess der Steigerung des Bekanntheitsgrads und der Nachfrage nach Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung. Das Ziel ist es, Ihr Kundenpotenzial zu erweitern, Markenautorität aufzubauen und Interesse für Ihre Marke zu wecken, was im Ergebnis zu hochwertigen Leads führt.“
Dieser Artikel widmet sich der neuen Kampagnenart von Google und welche Vor- und Nachteile diese birgt.

Was ist dieses neue Kampagnenmodell?

Demand-Gen ist die Reaktion von Google auf den zunehmenden Fokus auf kurze, aufmerksamkeitserregende (Bewegt-)Bild-Inhalte. Die Plattformen YouTube, YouTube Shorts, den Discovery-Bereich und Gmail sollen hierbei als Werbeträger dienen. Google beschreibt diese Plattformen als ideal für mehrformatige Anzeigen, die visuell ansprechend gestaltet werden können, oder anders gesagt: Eine hohe Reichweite, die mit gezielten Inhalten bespielt wird, um (eventuell) die richtige Zielgruppe zu erreichen.

Für welchen Bereich sind Demand Gen-Kampagnen sinnvoll?

Diese Kampagnenform wird sich vor allem für Reichweitenkampagnen anbieten. Ähnlich wie der „Vorgänger“ die Discovery-Kampagne, sind die Werbeträger zwar Google-Produkte, jedoch ist der Nutzer nicht aktiv nach der Suche nach einem neuen Produkt/Dienstleistung.
Es kommt also sehr auf die Creatives an, die verwendet werden. Hier sollten verschiedene Formate angewendet werden, damit die Google KI die Inhalte an die jeweilige Plattform anpassen kann.
Zudem sollte die Zielgruppe so genau wie möglich eingestellt werden, um die richtigen NutzerInnen mit der höchsten Conversionbereitschaft zu erreichen. Hierfür sind verschiedene Segmente auswählbar.
Der Conversionprozess ähnelt dem von sozialen Medien wie Meta, Google empfiehlt einen Produktfeed, der sich visuell an die verschiedenen Plattformen anpasst.

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Also was ist denn neu im Vergleich zu „Discovery“?

Mit Demand Gen möchte Google vorrangig die noch relativ neue „Shorts“-Funktion als Werbeträger integrieren. Shorts wiederum, ist die Reaktion von Google auf TikTok und Reels, also kurze Videos (meist im Hochformat), die vorallem die jüngere Zielgruppe ansprechen soll.
Google möchte auch hier nun Werbung positionieren, was für Reichweitenkampagnen auch durchaus sinnvoll sein kann. Die neue Kampagnenform ist eine große Spielwiese für A/B-Tests von Assets, Zielgruppen und auch der Werbeträger.

Die Werbeträger von den Discovery-Anzeigen sind/waren YouTube, der Discovery-Bereich und Gmail

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Ist dieses Kampagnenform sinnvoll für mein Unternehmen?

Diese Frage stellt sich Ihnen als LeserIn nun natürlich zweifelsohne. Leider gibt es hierfür keine klare Ja oder Nein Antwort, deswegen sagen wir.. Definitiv Jein!
Wenn Sie ein Produkt/Dienstleistung haben, die reichweitenstark ist, wäre es wahrscheinlich sinnvoller, als bei einem Nischenprodukt. Aber neue Modelle ohne Test abzulehnen ist auch falsch. Daher kontaktieren Sie uns über anfrage@elbmarketing.de und wir beraten Sie gerne.

Quellen:
Google Ads Help – About Demand Gen Campaigns
Cognism – Was ist Demand Generation im Marketing?
Google Ads Help – Discovery Kampagnen

Autor: Jan Meier, Account Manager bei elbmarketing