Ist schon wieder Weihnachten? – 7 Tipps für erfolgreiche Search-Kampagnen in der (Vor-) Weihnachtszeit

Sie können Last Christmas nicht mehr hören? Müssen Sie auch nicht! Machen Sie stattdessen lieber Ihre Search-Kampagnen fit für die Weihnachtszeit, um keine Umsätze für Ihren E-Commerce-Shop zu verpassen. 

Tipp 1: Analyse des vergangenen Jahres

Prüfen Sie in Ihrem Account, welche Produkte im letzten Jahr zu Weihnachten gut verkauft wurden und stellen Sie sicher, dass diese Keywords aktiviert sind. Weisen Sie ihnen ein ausreichendes Budget zu und passen Sie die Gebote an, um keine Impressionen für Ihre Top-Seller zu verlieren. Haben Sie im vergangenen Jahr Aktionen angeboten, die für einen Conversion- und Umsatzboost gesorgt haben? Nutzen Sie dieses Wissen und bieten Sie ähnliche Aktionen und Rabatte an.

Solche Analysen geben Ihnen erste Ideen und Sie können direkt mit der diesjährigen Vorbereitung starten!

Tipp 2: Conversion-Tracking

Ein funktionierendes Conversion- und Umsatztracking ist die Basis, um Ihren Erfolg messen und Learnings daraus ziehen zu können. Achten Sie hier vor allem darauf, dass Änderungen an der Website, die möglicherweise Auswirkungen auf die Trackings-Codes haben, nicht unbedingt während der wichtigen, umsatzstarken Weihnachtsphase stattfinden.

Investieren Sie die Zeit und überprüfen Sie auch einmal Ihre Conversion-Aktionen. Denn nicht nur reine Käufe liefern Ihnen Hinweise auf die Bedürfnisse Ihrer Nutzer. Sogenannte Micro-Conversions wie Newsletter-Abos, Downloads, Account-Erstellung etc. geben wichtige Einblicke. Welche Informationen sind für Ihre Nutzer relevant? Fehlen möglicherweise Informationen, damit der Nutzer zum Käufer wird?

Stellen Sie zudem sicher, dass Ihr Attributionsmodell nicht auf Last Click oder First Click eingestellt ist. Diese Modelle sind überholt und „verfälschen“ die Performance Ihrer Keywords.

Tipp 3:  Aktionen und Rabatte

Rabatte und Aktionen sind ein zusätzlicher Kaufanreiz für Nutzer während der Weihnachtszeit. Werben Sie zum Beispiel in Ihren Anzeigenerweiterungen mit kurzen Lieferzeiten (sofern natürlich möglich) oder einer versandkostenfreien Lieferung. Mit Rabatten in Ihren Anzeigentexten ist Ihnen die Aufmerksamkeit der Nutzer fast schon sicher. Platzieren Sie diese auch über eine Angebotserweiterung präsent in Ihren Anzeigen.

Haben Sie schon einmal Countdown-Anzeigen genutzt? Nicht nur ein toller eye-catcher, sondern ein echter Kaufanstoß für Nutzer.

Für Kurzentschlossene und Last-minute-Käufer bieten sich Gutscheine an. Sind diese als Download sofort erhältlich, umso besser!

Tipp 4: Präsenz zeigen

Sofern es Ihre Budgetplanung zulässt, empfehlen wir, die Budgets Ihrer Kampagnen nicht einzuschränken und die kauffreudigen Monate zu nutzen. Bereiten Sie sich auf die hohe Nachfrage vor und passen Sie Ihre Budgets an, verteilen Sie ggf. Ihre Budgets um und bevorzugen Sie Produkte, die gefragt sind und bei denen Ihre Marge stimmt. Behalten Sie die Budgetempfehlungen im Konto im Blick, um auf einen möglichen Anstieg der Nachfrage rechtzeitig zu reagieren.

Überprüfen Sie unbedingt auch die Ausspielung Ihrer Anzeigen, damit Ihre Werbung bei relevanten Suchanfragen präsent in der Suchergebnisliste ist und Ihre Anzeigen stets ausgeliefert werden. Denn je mehr von Ihren relevanten Nutzern die Anzeigen sehen, desto mehr können auch Conversions abschließen. Schauen Sie sich im Konto den KPI „Anteil an entg. Impr. im SN (Budget)“ an, um zu überprüfen, ob Ihr Kampagnenbudget ausreichend ist. Auch der KPI „Anteil an möglichen Klicks“ in Kombination mit „Anteil an möglichen Impressionen im Suchnetzwerk“ gibt Ihnen Aufschluss darüber, wo Sie Budgets und CPCs erhöhen können oder aber Ihre Anzeigentexte überarbeiten sollten, um die Relevanz für die Nutzer zu erhöhen.

Tipp 5: Kampagneneinstellungen

Unterstützen Sie die Performance Ihrer Kampagnen mit Gebotsstrategien wie tCPA oder tROAS, um automatisch diejenigen Suchanfragen zu priorisieren, bei denen die Wahrscheinlichkeit eines Kaufabschlusses am höchsten ist. Sollten Ihre Kampagnen bereits mit Gebotsstrategien laufen, nutzen Sie diese weiter. Denn die Strategien können hier reagieren. Passen Sie ggf. Ihren tCPA nach oben oder Ihren tROAS nach unten an, um Ihr Conversionvolumen zu steigern.

Werfen Sie auch einen Blick auf den Qualitätsfaktor Ihrer Keywords, vor allem um zu überprüfen, wie gut Sie mit Ihren Anzeigentexten aufstellt sind. Haben Sie zudem die aktuelle Best Practice von Google – zwei ETAs und eine RSA pro Anzeigengruppe – auf Ihrer Checkliste, kann es losgehen!

Weiterhin lohnt sich ein Blick auf Ihr Keywordset. Dieses können Sie um „weihnachtliche“ Keywords ergänzen, zum Beispiel „geschenkidee für freundin“, „last minute geschenk weihnachten“, „weihnachtsgeschenk für oma“ etc.

Haben alle Anzeigen die gängigen Erweiterungen? Standorterweiterungen können vor allem Last-minute-Käufer in Ihr Geschäft bringen.

Und ganz nebenbei … Wie ist ihr Google-My-Business-Konto aufgestellt? Bieten Sie dem User hier kostenlose Informationen über Ihr Ladengeschäft!

Tipp 6: Zielgruppenlisten und Remarketing

Fügen Sie Ihren Kampagnen Zielgruppenlisten zu, um Ihre wertvollsten Nutzer zu identifizieren. Diese Listen unterstützen zudem den Algorithmus Ihrer Gebotsstrategien. Nutzen Sie hingegen manuelles Bidding, priorisieren Sie performante Usergruppen mit Gebotsanpassungen! Empfehlenswerte Zielgruppenlisten sind: kaufbereite Zielgruppen, Similar Audiences und selbst definierte Listen (Alle Besucher, Besucher bestimmter Produktseiten, Käufer).

Vor allem im Remarketing-Bereich bieten sich spannende Werbemaßnahmen an. Haben Sie schon einmal an einen Rabatt speziell für Ihre Warenkorbabbrecher gedacht? Oder daran, User über generische Keywords, die in Standard-Searchkampagnen zu teuer sind aufgrund der großen Konkurrenz, in Remarketingkampagnen zu nutzen?

Tipp 7: Dynamische Suchanzeigen

Spätestens jetzt sollten Sie diesen Anzeigentyp Ihrem Konto hinzufügen. Stellen Sie sicher, dass jede Ihrer Produktkategorien mit dynamischen Suchanzeigen abgedeckt wird. Dadurch haben Sie eine zusätzliche Versicherung, dass Ihnen keine relevanten Weihnachtskäufer entwischen.

Zu guter Letzt

Denken Sie daran, dass es auch direkt nach Weihnachten noch einmal zu einem erhöhten Suchvolumen kommen kann. Denn dies ist oft die Zeit, in der die Gutscheine oder Geldgeschenke, die unter dem Weihnachtsbaum lagen, eingelöst werden.

 

Wir wünschen Ihnen schon einmal ein frohes Fest!

… und bevor Sie zu sehr in vorweihnachtlichen Stress geraten, rufen Sie uns an, wir regeln Ihr Weihnachtsgeschäft.

 

 

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