YouTube Part I: 5 Gründe, warum Videowerbung rockt!

400 Stunden Video-Material werden jede Sekunde auf YouTube hochgeladen. 1,5 Mrd. Menschen schauen durchschnittlich 1 Mrd. Stunden pro Tag. Und das sind schon längst nicht mehr nur kurze, lustige Videos, sondern mittlerweile hat YouTube das klassische Konzept der Unterhaltung vollkommen auf den Kopf gestellt: Der Zuschauer schaut online fern und verbringt viel Zeit auf der Plattform. Die Möglichkeiten, die sich daraus für Werbetreibende ergeben, schnell und direkt neue User zu erreichen, sind enorm.

Bei Video-Werbung muss man als werbetreibendes Unternehmen allerdings die Aufmerksamkeit der User verdienen, man kann sie nicht erzwingen. Das bedeutet, Unternehmen müssen Ihre Zielgruppe in ihren Werbevideos kreativ ansprechen und ihr einen Mehrwert bieten. Darüber hinaus müssen sie dafür sorgen, dass die Nutzer die Videowerbung, bestenfalls bis zum Ende, ansehen – und dabei haben sie meist nur 5 Sekunden Zeit, zu überzeugen! Denn viele Nutzer sind dazu geneigt, Werbevideos bereits in den ersten Sekunden zu skippen. Welche weiteren Gründe dafürsprechen, auf YouTube Werbung zu schalten, stellen wir in diesem Beitrag vor.

 

1. YouTube erzielt eine hohe Aufmerksamkeit

Bewegtbild ist eine der besten Möglichkeiten, eine Werbebotschaft zu transportieren. Denn durch Mimik, Gestik und Sprache können Emotionen übermittelt werden. Dies ist schon lange unter TV-Werbern bekannt und sollte auch in der YouTube-Werbung Anwendung finden. Vor allem vor dem Hintergrund, dass sich immer mehr Zuschauer der strikten Programmvorgabe des klassischen Fernsehens abwenden und online fernsehen.

Ein Beispiel soll dies veranschaulichen: An einem durchschnittlichen Tag in den USA verbringen 18–49-Jährige mehr Zeit auf YouTube als vor ihrem TV-Gerät. Ein Grund hierfür ist, dass sie auf YouTube selbst entscheiden können, wann und wie sie bestimmte Inhalte konsumieren. Dies bedeutet allerdings auch, dass die YouTube-Nutzer aktiv mit einer Werbeanzeige interagieren, indem sie ein Werbevideo nicht überspringen oder sie direkt auf eine Anzeige klicken. Hierbei spielt auch die Kürze der Werbung eine wichtige Rolle. Die Best Practice von YouTube-Werbevideos liegt bei einer Videolänge von maximal 20 Sekunden, wohingegen ein Fernsehwerbeblock bis zu 5 Minuten dauern kann.erbung, die der Nutzer freiwillig anschaut, ist effektiver und bleibt beim Zuschauer im Gedächtnis.

 

2. YouTube spricht seine Zielgruppen genau an

Bei den Milliarden von Nutzern, die sich täglich auf YouTube bewegen, ist es vor allem wichtig, ein genaues und zielgerichtetes Targeting festzulegen. Durch Targeting-Eingrenzungen anhand von demografischen Daten, Interessen, Themen, Placements, Video-Remarketing und Keywords können Zielgruppen genau definiert werden und nur Nutzer angesprochen werden, die in diese Zielgruppen passen. Der Streuverlust bleibt also gering.

 

3. YouTube bietet verschiedene Werbeformate an

In diesem Beitrag soll es vorrangig um Werbevideos gehen. Zur Vollständigkeit und um die ganze Bandbreite an Möglichkeiten aufzuzeigen, hier noch einmal alle Anzeigen- und Videoformate in der Übersicht:

 

Displayanzeigen werden rechts neben dem Video und über der Liste der Videovorschläge platziert.

 

 

Overlay-Anzeigen sind halbtransparent und werden im unteren Teil von Videos eingeblendet.

 

 

Überspringbare Videoanzeigen werden vor, während oder nach dem Hauptvideo eingefügt und können vom Nutzer übersprungen werden.

 

 

Nicht überspringbare Videoanzeigen werden vor, während oder nach dem Hauptvideo abgespielt und müssen angesehen werden, bevor das Video abgespielt werden kann.

 

 

Bumper-Anzeigen haben eine maximale Länge von 6 Sekunden und sind „unskippable“, das bedeutet, der Nutzer kann sie nicht überspringen.

 

 

Der Nutzer sieht einige Sekunden lang einen Teaser für die Infokarte. Mit diesen Infokarten können Inhalte dargestellt werden, die für das Video relevant sind (bsplw. Produkte, die im Video gezeigt werden).

 

Quelle: https://support.google.com/youtube/answer/2467968?hl=de

 

4. YouTube eignet sich für die unterschiedlichsten Werbeziele

Generell können mit der Schaltung von Werbung auf YouTube die verschiedensten Werbeziele verfolgt werden. Man kann den allgemeinen Bekanntheitsgrad von Brand und Produkten steigern oder das Image verbessern. Vor allem aber können potenzielle neue Kunden gewonnen und neue Zielgruppen angesprochen werden.

 

5. YouTube-Erfolg ist messbar

Die Schaltung der Videoanzeigen erfolgt über ein Google-AdWords-Konto, womit der Erfolg der Kampagnen messbar ist. Der Werbetreibende hat jederzeit Kontrolle über die verursachten Kosten und das zur Verfügung stehende Budget. Eigene YouTube-Channels können mit Hilfe von YouTube Analytics überwacht werden. Dort kann der Werbetreibende wertvolle Informationen über den Verlauf einer Kampagne sehen. Hier sind einige Beispiele, welche zusätzlichen Informationen zur Messung dieses Tool gegenüber Google AdWords bietet:

Warum springen User ab?

Werden Inhalte im Video übersprungen?

Kehren User zurück, um einen bestimmten Moment erneut zu sehen?

Was funktioniert hier und wie können wir diese Information noch anderweitig nutzen?

 

Fazit

Auf YouTube zu werben ist nicht schwer. Textads sind pure Leistung, dies ist unumstritten, jedoch ist Video die Kunst und es gilt die Präzision aus der Google-Suche mit der Power von Videos zu vereinen. Und vor allem die jüngeren Zielgruppen trifft man vermehrt auf YouTube als vor dem Fernseher. YouTube Video-Anzeigen eignen sich hervorragend als Alternative oder Ergänzung zu bereits laufenden TV-Spots oder anderer Werbung mit Google AdWords.

 

Quellen

https://support.google.com/youtube/answer/2467968?hl=de

https://support.google.com/youtube/answer/3181017?hl=de

https://support.google.com/adwords/answer/2375464?hl=de

https://support.google.com/adwords/answer/7159363?hl=de

https://support.google.com/youtube/answer/2454017?hl=de

 

Autor: Yesca Findeisen – Trainee bei elbmarketing

Co-Autor:  Robin Hinck – Account Manager bei elbmarketing und SEA Spezialist

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