Wenn es im Onlinemarketing auf eines ankommt, dann ist das die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden. Gar nicht so einfach im Anzeigen-Dschungel der vielzähligen Plattformen denken Sie? Keine Sorge — mit diesen fünf einfachen, aber bewährten Praxistipps aus Profihand, sind Sie und Ihre Anzeigen gegen die Konkurrenz bestens gewappnet. Tipp 1 — Masse mit Klasse Einer der simpelsten aber mitunter effektivsten Tricks, den die Handwerkskiste der Google Ads-Plattform zu bieten hat sind die Anzeigenerweiterungen. Hierbei handelt es sich beispielsweise um Zusatzinformationen zu Ihnen und Ihren Produkten, aber auch um die Erweiterung der Anzeige um eine Anrufoption. Eine weitere praktikable Möglichkeit, die Anzeige attraktiver zu gestalten, sind die sogenannten „Sitelinks“. Diese erscheinen unterhalb Ihrer Anzeigentexte und verweisen direkt auf Ihre Landingpages. Sie ersparen dem Kunden damit langes Suchen und bewegen in vielen Fällen deutlich schneller zum Kaufabschluss. Es sollte möglichst immer darauf geachtet werden, wirklich alle Erweiterung mit relevanten Informationen zu füttern, um die Anzeigen so nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch aufzuwerten. Grundsätzlich gilt hier also — umso mehr Informationen Google hat, desto mehr können auch potenziell ausgespielt werden. Damit wächst die Masse der Anzeige und gleichzeitig der visuelle Anreiz zum erfolgsversprechenden Klick. Tipp 2 — Assets, Assets, Assets Bilder sagen mehr als tausend Worte und sprechen zudem eine universale Sprache. Daher ist es wichtig, dass Sie eindeutig erkennbare und passende Assets für Ihre Kampagnen und den damit verbundenen Anzeigen wählen. Die Kunst ist es hier, sich mit qualitativ hochwertigen Visuals von der Konkurrenz abzuheben und gleichzeitig Ihr Kerngeschäft auf einen Blick zu kommunizieren. Eine vielfältig aufgestellte Asset-Kombination aus Bild-, Video- und Textinformationen sorgt dafür, dass Ihre Anzeigen möglicherweise häufiger und über mehr Werbekanäle ausgeliefert werden und trägt so maßgeblich zum Erfolg Ihrer Kampagne bei. Tipp 3 — Klauen erlaubt Naja, nicht ganz — wenn wir vom „Klauen“ sprechen, dann ist selbstverständlich nicht das Kopieren ganzer Anzeigen gemeint. Die Rede ist natürlich von Inspiration! Einen einfachen Weg, um an nützlichen Input zu gelangen, bietet die Google-Suche. Schauen Sie doch einmal wonach Ihre Kunden suchen. Die häufigsten Suchbegriffe werden Ihnen in der Regel direkt per Autocomplete vorgeschlagen und geben oftmals durchaus Aufschluss über das Suchverhalten Ihrer Zielgruppe. Ebenfalls erlaubt und sogar zu empfehlen ist es, die Anzeigen der Konkurrenz zu sichten, um zu schauen wie diese Ihre Produkte und Dienstleistungen bewerben. So kann man sich einen Überblick über ein mögliches, branchenübliches Wording oder auch Gestaltungsformen verschiedener Anzeigenformate verschaffen. Schlussendlich kommt es darauf an eine eigene, kreative Strategie zu entwickeln, mit der Sie sich von der Konkurrenz abheben und Ihre Anzeigen hervorheben können. Tipp 4 — Klare Massages for the win Auch wenn Nuancen wie passende Wortspiele oder prägnante Bild-Assets die Kampagne ordentlich in Schwung bringen können, muss es nicht zwingend immer die Anzeige mit den lockersten Sprüchen und den buntesten Bildern sein, die auch am besten performt. Eine klare und schnell verständliche Aussage innerhalb Ihrer Anzeige kann durchaus der viel wichtigere Faktor sein. Auf den ersten Blick verständliche Texte setzen besonders für Kunden im Google-Search-Sektor viel eher den Impuls mit der Anzeige zu interagieren, da bereits ein Bedürfnis vorhanden ist. Ebenfalls können so qualitativ minderwertigere Klicks, durch falsche Vorstellungen seitens der potenziellen Kunden deutlich reduziert werden. Sie sparen also Budget, das an anderer Stelle sinnvoller eingesetzt werden kann. Tipp 5 — Zum Abschluss, der Abschluss Natürlich gibt es neben der Steigerung Ihrer Markenbekanntheit noch viele andere gute Gründe Werbung auf Google-Ads zu schalten, als oberstes Ziel Ihrer Kampagnen wird in der Regel aber der Kaufabschluss stehen. Richtig eingesetzt bietet der sogenannte „Call-to-Action“ hier eine optimale Möglichkeit die Werbebotschaft noch zu verstärken, ein mögliches Bedürfnis zu befeuern oder eine gewisse Limitation beziehungsweise Exklusivität hervorzuheben. Mit diesen 5 simplen Tipps im Hinterkopf schaffen Sie theoretisch eine solide Grundlage für den erfolgreichen Start Ihrer Kampagnen. Aber halt! — Sie haben eigentlich gar keine Zeitressourcen und benötigen Unterstützung bei der praktischen Umsetzung oder bei der anschließenden Performance-Analyse und -Optimierung? Dann kommen Sie gerne einfach auf uns zu und gemeinsam mit unserem elbTeam bringen wir Ihre Werbeanzeigen auf Erfolgskurs!
Tik Tok – The New Kid on the Block
Mit diesen Tipps springen Sie erfolgreich mit auf die Trendwelle Wenn es um die Wahl passender Kanäle im Online-Marketing geht, dann kommt man derzeit an einer Plattform einfach nicht mehr vorbei – Tik Tok. Das noch relativ junge Videoportal sorgt mit seinem sich immer wieder neu erfindenden Content bei Milliarden Nutzern weltweit für Begeisterung, aber auch bei Werbetreibenden. Warum ist das so und welche Möglichkeiten hält die Anwendung im Bereich Advertising bereit? All das haben wir von elbmarketing einmal für Sie zusammengefasst. 1. Warum sollte ich TikTok-Marketing nutzen? Seit knapp vier Jahren auf dem Markt legte die Trendplattform einen rasanten Schnellstart hin und führte als meist gedownloadete Applikation bereits die Spitze der Appstore-Charts an. Wenn Sie Reichweite generieren und beispielsweise Ihre Brand stärken möchten, dann sind Sie hier also goldrichtig. Hört man sich branchenintern um, dann zeigt sich, dass Tik Tok derzeit die günstigste und effektivste Alternative unter den großen Fischen ist, um schnell und weitläufig Impressionen zu generieren. Wir sprechen hier von durchschnittlichen CPCs (Cost-per-Click) zwischen 7-15 Cent. Aber das sind natürlich nur wenige der vielen Gründe, das Portal näher in die Kanalauswahl einzubeziehen. Hier haben wir weitere Szenarien aufgelistet, in denen Sie Tik Tok definitiv auf den richtigen Kurs bringen kann: Stärkung des Images Viele Interaktionen und Interaktions-Möglichkeiten – (Likes, Comments, Umfragen, Gewinnspiele, Hashtags) Ansprache von Neukunden Interaktion mit bestehenden Kunden (Retargeting) 2. Wie sieht ein gutes TikTok-Profil aus? Grundsätzlich gilt als Best-Practice: Ein gutes Profil ist ein gepflegtes Profil. Regelmäßige und aktuelle Postings bilden Ihre Basis für erfolgreiche Werbekampagnen auf Social-Media-Plattformen. So selbstverständlich auch auf Tik Tok. Die Postings können beispielsweise charmant verpackte Zusatzinformationen mit Verlinkungen zu Ihrem Shop oder zur eigenen Website beinhalten. Der Kreativität sind Ihnen hier mit TikCode (QR-Code von Tik Tok), Stickern, Filtern, Texten oder Sounds und etlichen anderen Gestaltungs-Tools fast keine Grenzen gesetzt. Assets wie ein aussagekräftiges Profilbild oder Logo sowie ein eindeutiger Profilname (Person, Firma oder Marke) runden das Gesamtbild ab und senden klare Signale in Richtung Nutzer. 3. Welche Formatvorgaben gibt es? Tik Tok ist ein Videoportal das zeitlich gesehen mit tendenziell kürzeren Inhalten arbeitet. Der Content kann zwar grundsätzlich eine beliebige Länge haben, die Plattform gibt ihren Nutzern allerdings Timer-Optionen von 15 Sekunden, 60 Sekunden und die neue 3-Minuten-Timer-Option mit an die Hand. Feste Vorgaben müssen Sie bei der Upload-Beschränkung von bis zu 500 MB beachten und den Seitenverhältnissen in 16:9, 9:16 sowie 1:1. Der Upload ist übrigens nur im MP4-, MOV-, MPEG- oder AVI-Format möglich. Wenn Sie diese Informationen in der Postproduktion beachten, dann steht dem Start Ihrer ersten TikTok-Kampagne fast nichts mehr im Weg! 4. Welche Targeting- & Ziel-Optionen habe ich? Kommen wir zum Realtalk – Sie haben sich mit Sicherheit schon gefragt, welche Möglichkeiten Ihnen speziell im Bereich Advertising zur Verfügung stehen. Die Targeting-Optionen auf Tik Tok sind ähnlich wie auf anderen Social-Plattformen sehr weitreichend. So können Sie Ihre Anzeigen beispielsweise nach Alter, Geschlecht, Bildung, Wohnort, Sozialstatus oder Einkommen ausrichten. Sie haben natürlich ebenfalls die Möglichkeit demographische Daten quantitativ zu erheben und anschließend auszuwerten. Ein weiteres hilfreiches Tool bieten Zielgruppen-Entwürfe. Diese können (ähnlich wie bei Facebook) individuell an das Werbeziel angepasst werden und zeigen Ihnen potenzielle Reichweiten sowie Conversions auf. Stichwort Werbeziel – auch an dieser Stelle bietet Tik Tok Ihnen eine ordentliche Auswahl an Optionen, um das jeweils gewünschte Performance-Ziel Ihrer Anzeige zu erreichen. Aber sehen Sie selbst: Conversion Abverkauf online & offline Marktführerschaft Markenbekanntheit Qualitätsführerschaft 5. Welche Analyse-Möglichkeiten bestehen? Das Videoportal bietet eine Vielzahl an möglichen Indikatoren zur Auswertung und Analyse der Performance. Zu den gängigsten gehören Likes und Engagement-Rate, aber natürlich auch Followerzahlen und Linkklicks. Eine detaillierte Übersicht haben wir unten für Sie aufgelistet: Likes Engagement-Rate: Like, Kommentare & Shares plus Followerzahl Followerzahl: Wachstums-Darstellung Linkklicks: Aufrufe der verlinkten URL Auswertung: Taktung und Frequenz von Postings sowie Kosten und Nutzen bei Media-Einsatz (Influencer / Abverkäufe – ROI-Analyse) 6. Eine Strategie für TikTok-Marketing? Jetzt haben Sie bereits einen guten Überblick darüber, worauf es im TikTok-Marketing ankommt und welche generellen Möglichkeiten bestehen. Hier haben wir noch einmal alle strategischen Schritte für Sie zusammengefasst: 1. Ihre Ziele bestimmen 2. Taktik festlegen: Wie möchte ich meine Inhalte präsentieren? Wie tickt meine Zielgruppe? – Regelmäßige Postings: möglichst tägliche Postings – Ansprechende und konstante Durchmischung von Formaten und Inhalten 3. Inhalte definieren: Kurzes und knackiges Intro – Intro mit starkem Branding, das einen Wiedererkennungswert erzielt – Content-Produktion: Formatvorgaben beachten – Inhalt mit Humor & Witz, Spannung oder einer Frage mit Lösung, exklusive Preview & Weltpremiere, Sonderangebote und wenn möglich mit Musik & Tanz – Postproduktion: Videos entweder direkt in der App oder mit leistungsstärkeren externen Tools wie Adobe Premier Rush/Pro fertigstellen 4. Basiswerte festhalten 5. Zeittaktung und Planung 6. Auswertung (Reporting) An dieser Stelle bleibt uns nur noch zu sagen – Leinen los und volle Fahrt voraus! Versuchen Sie sich doch gleich einmal an Ihrer ersten eigenen TikTok-Kampagne. Gerne unterstützen wir von elbmarketing Sie in der Ausrichtung Ihrer Anzeigen und in der Performance-Optimierung. Kommen Sie gerne einfach auf uns zu und lassen Sie uns den Kahn gemeinsam auf Erfolgskurs bringen. Quelle: Live-Training mit Andreas Schweizer Bildquelle: Pixabay
Google Ads für Anfänger: 10 Dinge auf die es wirklich ankommt
Das Abenteuer ruft! Google Ads ist ein Universum der Möglichkeiten, tauchen Sie ein und entdecken Sie Ihre Möglichkeiten. Sie sind neugierig, was Google Ads Ihnen bietet und haben gerade erst Ihr Konto erstellt? Sie tüfteln schon an Ihren ersten Kampagnen und Werbeanzeigen? Wir verraten Ihnen, worauf es ankommt, damit Sie im Google Kosmos nicht verloren gehen. 1. Ziele Die eigentliche Arbeit mit Google Ads beginnt, noch bevor Sie die erste Onlineanzeige erstellt haben. Machen Sie sich zuerst klar, welche Ziele Sie verfolgen. Möchten Sie den Umsatz steigern, Leads generieren, Website Zugriffe erhöhen, Kaufentscheidungen beeinflussen oder die Markenbekanntheit steigern? Wenn Sie sich Ihrer Ziele klar sind, können Sie besser entscheiden, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen und ob sich eine Search-, Display-, Shopping- oder Videokampagne besser eignet. Zudem sollten Sie sich zu Beginn überlegen, wo Sie im Marketing-Funnel ansetzen möchten. Müssen potenzielle Kunden erst noch überzeugt werden oder besteht bereits ein Interesse an Ihrem Produkt/Ihrer Dienstleistung? Ist schon eine gewisse Kundschaft vorhanden? Berücksichtigen Sie diese Fragen bei der Auswahl Ihrer Marketingmaßnahmen und richten Sie Ihre Botschaften danach aus. 2. Kontostruktur Google Ads folgt einer dreiteiligen Struktur: Das Konto ist die erste Ebene und besteht aus Ihrer E-Mai, einem Passwort und Ihren Zahlungsinformationen. Die Kampagnen bilden die zweite Ebene und beinhalten individuelle Einstellungen und Budgets. Die Anzeigengruppe stellen die letzte Ebene dar und umfassen gleichartige Anzeigen und Keywords. Abbildung 1 – Kontostruktur (Quelle: Google Support) 3. Budget Bevor Sie Ihre Werbeanzeigen starten können, müssen Sie ein Budget festlegen. Verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre aktuellen Zahlen, gehen Sie in die Planung und überlegen genau, wie viel Budget für Google Ads zur Verfügung steht. Beginnen Sie mit dem Tagesbudget und legen einen durchschnittlichen Betrag fest, den Sie bereit sind pro Tag zu zahlen. Multiplizieren Sie diesen Betrag mit 30,4 Tagen, um à la Google das Monatsbudget zu berechnen. 4. Gebote Bei Anzeigeauktionen ist sowohl die Höhe des Gebots als auch die Qualität ausschlaggebend. Selbst wenn Mitbewerber höhere Gebote abgeben, können Sie durch treffende Keywords und Anzeigen eine höhere Anzeigenposition erzielen und zahlen trotzdem weniger als Ihr Konkurrent. Je nachdem welche Ziele Sie mit Google Ads verfolgen, können Sie aus unterschiedlichen Gebotsstrategien wählen und entscheiden: smart oder selfmade? Möchten Sie eine Automatisierung nutzen und vom Google Algorithmus profitieren oder lieber manuelle Gebote setzen und mehr Kontrolle genießen? Abbildung 2 – Gebotsstrategien (Quelle: Google Support) 5. Keywords und Text Wollen Sie eine Suchanzeige starten, sind wahre „Killer-Keywords“ der Schlüssel zum Erfolg, um von Ihrer Zielgruppe gefunden zu werden! Damit Sie nicht wie die Nadel im Heuhaufen enden, ist eine umfassende Recherche wichtig. Überlegen Sie, mit welchen Schlagworten potenzielle Kunden nach Ihrem Produkt/Ihrer Dienstleistung suchen würden oder nutzen Sie den Google Keyword Planer, um neue Keywords zu entdecken. Kontrollieren Sie auch bereits gewählte Keywords und erstellen Suchanfrageberichte, um unpassende Keywords auszuschließen. Damit Sie optimal mit Google Ads arbeiten können, ist es ratsam sich auf verschiedene Textformate vorzubereiten. Anzeigentitel haben 30 Zeichen, Beschreibungen hingegen 90 Zeichen und für die meisten Anzeigeerweiterungen werden Texte aus 15, 25 oder 35 Zeichen benötigt. Sorgen Sie dafür das Ihre Botschaft auch innerhalb der Restriktionen zur Geltung kommt. 6. Assets Für Display Anzeigen Sie haben noch zwei Bilder von 2010, die Sie mit Ihrer alten Digitalkamera geschossen haben? Die können weg! Punkten Sie bei Ihrer Zielgruppe mit aussagekräftigen Bildern. Sie haben keine Zeit und der Fotograf ist zu teuer? Mit kostenlosen Stockfotos haben Sie innerhalb von 10 Minuten eine Kollektion von passenden Assets für Display Anzeigen. Tauschen oder testen Sie verschiedene Bilder von Zeit zu Zeit, so bleiben Sie für Ihre Zielgruppe ansprechend und aktuell. 7. Landingpage Auch vor der eigenen Haustür muss gekehrt werden! Die Effektivität Ihrer Anzeigen wird ebenfalls von der User-Experience auf Ihrer Website bestimmt. Sorgen Sie dafür, dass der User auf Ihrer Website die Inhalte findet, die Sie Ihm in Ihrer Onlineanzeige versprochen haben. Zudem sind ein klarer und strukturierte Aufbau, Übersichtlichkeit und schnelle Ladezeiten fundamental, um die Nutzer auf Ihrer Website zu halten. Vermeiden Sie ein wildes Wort-Wirrwarr und farbliches Kuddelmuddel – Zeigen Sie eine klare Linie! 8. Performance KPIs sind für Sie ein Fremdwort? Dann herrscht bei Ihnen etwas Nachholbedarf. Damit Sie die Performance Ihrer Anzeigen überwachen können, müssen Sie sich einen Überblick über die, für Sie, wichtigsten Kennzahlen verschaffen, damit sie im nächsten Schritt die Performance kontrollieren können. Starten Sie bei der Kontoübersicht, anschließend folgen die Kampagnen und Anzeigengruppen. Nutzen Sie den Vergleich mit einem ausgewählten Zeitraum, um Auffälligkeiten besser identifizieren zu können. 9. Algorithmus Der Google Algorithmus braucht in erstere Linie eins: Zeit und Lernphasen! Aussagekräftige Ergebnisse werden innerhalb der ersten vier bis sechs Wochen generiert. Auf Grundlage der gesammelten Daten können Sie anschließend fundierte Entscheidungen über das weitere Vorgehen treffen. Basierend auf dem Algorithmus und mit Hilfe des maschinellen Lernens bietet Google zudem eine Auswahl an Automatisierungen. Verwenden Sie Smart Creatives (Bsp. responsive Suchanzeigen) dann ermitteln Google die beste Kombination Ihrer Assets für den Nutzer. Automatisierungen können nützlich sein, allerdings sollten Sie hier überlegt vorgehen und die generierten Ergebnisse überwachen. 10. Optimierung Achten Sie auf den Optimierungsfaktor, die Empfehlungen und die Anzeigeneffektivität. Ein Keyword performt nicht gut, eine Anzeige hat den Status „schlecht“? Google zeigt Ihnen, sobald etwas nicht stimmt. Nehmen Sie diese Anmerkungen ernst und schauen, an welchen Stellen Sie optimieren können. Aber Achtung: Nicht alles was glänzt ist Gold. Insbesondere Empfehlungen sollten Sie nicht blind annehmen. Fragen Sie sich bei jeder Auswahl, inwiefern Sie Ihre Ziele nachhaltig unterstützt. Von wichtigen Überlegungen bis hin zu kleinen Handgriffen – Nach diesem kurzen Ausflug in die Google Galaxie der Tipps und Tricks haben sie nun gelernt, was wirklich wichtig ist, um die ersten Kampagnen erfolgreich zu starten. Sollten Sie doch einmal die Orientierung verlieren, stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Seite! Bildquelle: https://support.google.com/google-ads/answer/1704396?hl=de https://support.google.com/google-ads/answer/6167148?hl=de
iOS 14 vs. Facebook: Apples App Tracking Transparency
Ready to Rumble! Die Einschränkungen auf iOS 14 durch Apples App Tracking Transparency (ATT) beeinträchtigt das Social Advertising seit Ende April, der Kampf zwischen Facebook und Apple hat begonnen. Nur 13% der weltweiten Apple User stimmten dem Tracking zu. Was genau bedeutet dies für uns als Werbetreibender? Mit welchen Folgen müssen wir rechnen und vor allem: Was können wir dagegen tun? Das iOS-Update beinhaltet die Möglichkeit für Apple User, das Tracking mit einem Klick zu erlauben oder auszuschalten. Letzteres ist der Todesstoß für Remarketing und Co. Wir können den User nur noch begrenzt auf Smartphones, Laptops und im Internet erreichen, verstehen und interagieren. Dadurch stehen uns weniger Daten zur Verfügung, aus denen wir nun unsere Optimierungen ableiten müssen. Konkret wird folgendes nur noch eingeschränkt möglich sein: Tracking Conversions messen CPL vorhersagen Reporting Relevante Zielgruppe erreichen Weiterhin wird die Attributionseinstellung von 28 Tage auf 7 Tage reduziert. Dies bedeutet, wenn jemand vor 8 Tagen auf die Anzeige geklickt hat und heute etwas kauft, entfällt die Conversion sowie der Umsatz im Reporting. Auch die Erstellung von (Re-) Targeting bzw. Audiences sind stark eingeschränkt. Targeting Audiences werden kleiner oder ungenauer, da die Kriterien zur Beschreibung von Zielgruppen fehlen und uns deshalb weniger Daten zur Verfügung stehen. So besteht keine Basis mehr für Remarketing und Lookalike-Audiences. Zusammenfassend wird die Anzeigen-Performance sinken und die Kosten pro Handlung steigen. Optimierungen werden herausfordernder. Auch Unternehmen mit längeren Customer Journeys über sieben Tage hinweg oder die nicht innerhalb eines Tages abgeschlossen werden können, stehen vor Herausforderungen. Denn die Daten werden aufgrund des neuen Attributionsfenster nicht berücksichtigt. Besonders betroffen sind kleine Unternehmen. Facebook hat Studien durchgeführt und haben festgestellt, dass kleinere Unternehmen, die Anzeigen für Käufe auf deren Website schalten, im Durchschnitt mehr als 60% ihres werbegetriebenen Umsatz verlieren, wenn sie ihre eigenen Daten nicht nutzen können, um Kunden auf Facebook zu finden. Noch wichtiger ist die Frage, was wir dagegen tun können? Neben der Domain-Verifizierung könnt ihr jetzt über „Messung aggregierter Events“ die wichtigsten acht Events priorisieren und tracken. Dies allerdings auch nur, wenn das Tracking vom Apple Users erlaubt wurde. Bei einer Ablehnung wird nur das am höchsten priorisierte Event getrackt. Auch das Tool Google Analytics oder andere Tracking-Lösungen sind für das Schalten von Werbung auf Facebook und Instagram unerlässlich. Der letzte Tipp ist: Probieren geht über Studieren, also testet was das Zeug hält. Und was sagt Facebook? Sie haben sich wie folgt geäußert: „Ohne planbare Kosten und personalisierte Anzeigen können viele neue Produkte und Dienstleistungen nicht genügend Kundschaft finden. Wir möchten neuen Unternehmen die Chance geben, mithilfe von Werbung erfolgreich zu werden. Daher stehen wir mit Apples Änderungen äußerst kritisch gegenüber, da sie das etablierte Online-Werbesystem mit all seinen Chancen für Kleinunternehmen zu kippen drohen.“ Apple in der anderen Ring-Ecke zeigt sich hingegen unbeeindruckt. Quelle: Twitter @tim_cook Fazit:Zusammenfassend besteht noch kein Grund zur Panik. Es ist anzunehmen, dass Facebook schon an neuen Ansätzen und Tools arbeitet. Es muss alles überdacht werden, neue Strategien müssen her. Das ATT verändert das Performance Marketing, wie wir es kannten, mehr, als wahrscheinlich jede Gesetzesänderung hinsichtlich DSGVO. Solange Facebook noch nach neuen Möglichkeiten tüftelt, gilt für uns: Testen, testen, testen! Wenn du bei deinen Facebook-Ads Unterstützung benötigst, findest du hier unser Kontaktformular. Wir werden uns schnellstmöglich bei dir zurück melden. Quellen: https://www.makeuseof.com/iphone-users-opting-out-of-tracking/ https://onlinemarketing.de/digitalpolitik/facebook-und-das-apple-ios-14-5-update-sechs-thesen-wie-es-weitergeht https://www.facebook.com/business/apple-ios-14-speak-up-for-small-business/impact-on-ads-marketing https://www.facebook.com/business/help/331612538028890?id=428636648170202
Die richtige SEA Agentur für dein Unternehmen
Egal ob man ein Startup-Unternehmen, eine kleinere Firma oder ein Großkonzern ist, SEA-Marketing ist heutzutage enorm wichtig, um Potenziale auszuschöpfen und online Sichtbarkeit zu erlangen. Doch braucht man eigentlich eine Agentur? Und wenn ja, wie findet man die passende SEA Agentur? Als Unternehmen sollte man sich zuerst Gedanken machen, ob man selbst die Zeit hat, sich fortlaufend um SEA-Kampagnen zu kümmern. Oder ob man überhaupt das nötige Personal oder Know-How dafür hat und weiß, wie man Kampagnen aufsetzen und optimieren kann. Falls diese Dinge nicht der Fall sind, braucht man eine Agentur. Wenn man bei Google-Anzeigen nicht weiß, auf welche Keywords man bieten soll und wie viel Budget sinnvoll ist, kann man viel Geld für wenig Erfolg ausgeben. Deshalb ist eine Zusammenarbeit mit einer Agentur eine gute Option. Doch wo liegen sonst noch die Vorteile und was sollte man beachten: Mit einer Agentur spart man Zeit. SEA Agenturen sind spezialisiert auf Google Ads bzw. Microsoft Ads und können das Budget eines Auftraggebers optimal einsetzen, um relevante Keywords zu analysieren und sinnvoll anzuwenden. Später werden Anzeigentexte geschrieben, Kampagnen aufgesetzt und optimiert. Zudem wertet die Agentur die getroffenen Kampagnen und Maßnahmen aus und erstellt zusätzlich ein Reporting, welche das Unternehmen monatlich oder sogar wöchentlich auf dem Laufenden hält. Es verweist auf Vergleichszeiträume und andere relevanten Kennzahlen hin. Ein gutes und transparentes Reporting und Kommunikation mit dem Kunden zeugt von einer guten Agentur. Was man bei einer SEA Agentur, wie bei allen Dienstleistungsunternehmen beachten muss, ist natürlich, wie man beraten wird und inwiefern auf die Wünsche des Kunden geachtet wird. Eine seriöse SEA Agentur bespricht die Strategie mit dem Kunden und berät ihn, bevor ein Konto erstellt wird und leere Versprechen gemacht werden, wie man die Performance verbessern kann. Zudem sollte besprochen werden, in welchem Zeitraum die Zusammenarbeit stattfinden soll und es sollten Kennzahlen definiert werden, mit denen man die Erfolge von einzelnen Kampagnen messen kann. Achten Sie auf Zertifikate und Referenzen Die richtige Agentur stellt einem Unternehmen ein bis mehrere Betreuer bzw. mindestens einen festen Ansprechpartner, an die Seite stellen. Kleinere Agenturen haben den Vorteil, dass nicht nur jeder seinen Job beherrscht, sondern man untereinander auch weiß, was die anderen machen. Wenn also einmal jemand aus gesundheitlichen Gründen oder wegen Urlaub ausfällt, ist dennoch jemand für Sie da. Neben einer guten Betreuung ist es natürlich auch wichtig, dass es eine seriöse Agentur ist, die die nötigen Zertifikate besitzt. SEA Agentur Zertifikate sind zum Beispiel das Google AdWords Partner Zertifikat oder das Accredited Professional Zertifikat, welches von Microsoft vergeben wird, wenn fachspezifisches Wissen zu Microsoft/Bing Ads nachgewiesen wird. Angebotene Workshops oder Seminare sowie kompetente Themen in einem eigenen Unternehmensblog zeugen dafür, dass eine Agentur sich mit diesem Thema umfassend beschäftigt und über das nötige Wissen verfügt. Zudem ist es auch hilfreich, wenn eine Agentur bereits Erfahrungen in verschiedenen Branchen besitzt. Wenn möglich helfen auch Referenzen von (hoffentlich) zufriedenen Kunden, potenzielle Neukunden von der Agentur zu überzeugen. Chemie zwischen Agentur und Kunde muss passen Selbstverständlich kostet Online Marketing auch Geld. Erfolg ist ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren und kann nicht garantiert werden, deshalb sollten Kunden vorsichtig sein, falls eine Agentur so etwas verspricht. Schlussendlich ist es allerdings auch eine Frage, ob die Chemie zwischen dem Kunden und der Agentur stimmt. Es muss menschlich passen, deshalb kann ein persönliches Kennenlernen helfen. Um nun nochmals zur am Anfang gestellten Frage zurückzukehren, ob man eine SEA Agentur braucht. Ja, definitiv, wenn Zeit und Know-How im eigenen Unternehmen fehlt und man das SEA-Potenzial vollständig ausschöpfen möchte. Wir sind die Experten im Online Marketing und Ihr seid die Experten Eures Unternehmens. Wenn man dies vereint, kann man die maximale Performance erzielen. Sie brauchen für Ihr Unternehmen die ideale Strategie für Ihre SEA-Kampagnen? Dann rufen Sie uns an für eine Beratung und vielleicht passen wir zu Ihnen und könne Ihre Performance in den sicheren Hafen bringen. Autoren: elbHeros
Neukunden per Pinterest?
Was ist Pinterest? Pinterest setzt da an, wo Informationen und interessante Fakten durch Bilder kommuniziert werden. Eine Mischung aus Google und Social-Media-Kanälen. Definieren wir diese Art der Plattform als bildbasierte Suchmaschine. Aber was ist daran so besonders? Der Feed in Pinterest basiert auf persönlichen Interessen und bereits gemerkten Pins. Also werden keine irrelevanten Themen angezeigt, es ist jedoch möglich Themengebiete direkt zu suchen. Es können interessante Bilder zur eigenen Pinnwand hinzugefügt werden, um sie später wieder aufrufen. Man kann auch Accounts und Themen folgen und selbst Bilder hochladen. Gezeigt werden, je nach Interessengebiet, viele DIY-Projekte oder auch Dekorationen. Aber auch branchenspezifische Fachthemen werden visuell dargestellt, sodass Pinterest auch eine Plattform zur Kundengewinnung im Bereich B2B Bereich sein kann. Aber worauf muss genau geachtet werden um Kund*innen über Pinterest für sich zu gewinnen? Wir haben dazu 5 Tipps zusammengestellt. 1. Pinterest Ads verwenden Zwischen Inspirationen und den interessanten Darstellungen eingebunden, wirken diese Form der Werbung nicht als aufdringlich. So fällt die Identifikation mit dem Produkt und der Marke und somit auch die Kaufentscheidung positiver aus. Aber nicht nur das – auch der allgemeine Kaufprozess kann direkt über Pinterest erfolgen. Es gibt fünf verschiedene Ad-Formate, aus denen man wählen kann: Promoted Pins Promoted Video Pins One-tap Pins Promoted App Pins Cinematic Pins Ein aussagekräftiges KPI zur Bewertung der laufenden Kampagnen ist hier die „Engagementrate“: Je höher diese ist, desto höher die Chance auf Leadgenerierung. Von daher sollten folgende Punkte beim Bewerben beachtet werden: 2. Optimale Spezifikationen Auf Pinterest gibt es drei Optionen um Produkte zu zeigen. Wichtig sind Überschriften und Beschreibungen, denn so kann der Pin entdeckt werden. Pins: Laut dem Pinterest Business Blog sind vertikale Pins die besten Performer. Die Spezifikationen für ein Bild sind: 2:3 oder 1:3,5. Der Titel sollte nicht mehr als 100 Zeichen haben und die Beschreibung nicht mehr als 500 Zeichen. Video Pins: Die optimale Länge eines Videos liegt zwischen 6 und 15 Sekunden. Der Inhalt des Videos sollte klar und prägnant die Idee kommunizieren. Anstatt Dialoge oder Audio lieber Beschriftungen oder Texteinblendungen verwenden. Viele User werden Videos ohne Ton sehen und bei Unverständnis abspringen. Auch hier sollte der Titel nicht mehr als 100 Zeichen haben und die Beschreibung nicht mehr als 500 Zeichen. Story Pins: Dieses Format eignet sich besonders für das Ziel „Reichweite generieren“. Hier kann in einem mehrteiligen Post eine Geschichte erzählt werden. 3. Verwendung von Rich-Pins Vorab die Information, dass Rich-Pins nur für Business-Konten zur Verfügung stehen. Diese sind jedoch für die Kundengewinnung auf Pinterest unentbehrlich. In Rich-Pins können im begrenzten Platz mehr Details und Kontexte beschrieben werden. Es gibt Artikel, Produkte oder Rezept Rich Pins. In Rezept Rich Pins werden die Zutaten einzeln aufgelistet. Produkt Rich Pins zeigen zum Beispiel die Preise, die Artikel-Verfügbarkeit und die Webseite, auf der der Artikel gefunden werden kann, an. Sie vereinfachen so den Kaufprozess. Mit Artikel Rich Pins kann können Nutzer*innen für sie relevante Artikel merken. Dieser zeigt die Überschrift, den Autor und die Autorin und die Beschreibung der Story an. Die Rich Pins werden in den Suchergebnissen höher platziert, sodass sie von potenziellen Kundi*nnen mehr wahrgenommen werden. 4. Aussagekräftige Beschreibungen der Pins Pinterest ist wie oben beschrieben eine bildbasierte Suchmaschine. Also muss auch hier auf eine interessante, aussagekräftige und hilfreiche Beschreibung geachtet werden. Hier ein paar Tipps: Wichtige Keywords im Text erwähnen Zielgruppe ansprechen & vom Wettbewerb abheben Call-to-Action hinzufügen, aber keine finanziellen Handlungsaufforderungen oder Hinweise auf Pinterest- Features wie „Jetzt pinnen!“. keine Hashtags 5. Was kann das Produkt? “Attract, Interest, Desire and Action”. Mithilfe der AIDA-Methode und dem Pin wird Aufmerksamkeit erregt, das Interesse geweckt und Verlangen geschürt. Der Call-to-Action Button sollte dann auffordern, auf den Link zu klicken. Die potenziellen Kund*innen suchen in erster Linie nach Inspirationen und Lösungsvorschläge. Es gibt viele Möglichkeiten ein Produkt zu zeigen, z.B. welchen Nutzen es hat, womit kann es weiterhelfen oder das Leben etwas einfacher gestalten. Für Ideen kann man bei Pinterest Keywords suchen und sich beim Wettbewerb inspirieren lassen. Das klingt interessant? Gerne unterstützen wir dabei! Autorin: Vivian Menke Quellen: https://business.trustedshops.de/blog/pinterest-marketing-tipps/ https://business.pinterest.com/en/creative-best-practices Titelbild: pexels
Amazon PPC
Amazon ist einer der größten Online-Marktplätze der Welt und wahrscheinlich für jeden ein Begriff. Umso interessanter ist es für externe Anbieter ihre Produkte auf dieser Plattform zu bewerben und zu verkaufen, denn an kaufinteressierten Kunden mangelt es Amazon nicht. Mit 77 Milliarden US-Dollar war Amazon 2020 der Umsatzstärkste Online-Versandhändler der Welt und wird vermutlich auch in Zukunft der Platzhirsch im E-Commerce-Geschäft bleiben. Mit der zunehmenden Anzahl von Verkäufern als auch Kunden, hat Amazon die Werbeplattform Amazon Advertising in den letzten Jahren mit beachtlicher Geschwindigkeit weiter ausgebaut. Höchste Zeit sich hier einen Überblick über die momentanen Möglichkeiten und Chancen zu schaffen. Amazon bietet vier verschiedene Werbelösungen für Produktanbieter an, diese wären: Sponsored Products Sponsored Brands Sponsorded Display und Stores Die ersten drei Werbeoptionen funktionieren nach dem Cost-Per-Click-Prinzip. Das heißt, erst wenn der Kunde tatsächlich auf die Werbung klickt und auf das gewünschte Produkt weitergeleitet wird, entstehen Kosten für den Anbieter. Das bloße Wahrnehmen und Erkennen der Werbung wird von Amazon nicht in Rechnung gestellt. Stores hingegen sind kostenlos und können vom Anbieter selbst erstellt werden. Hierbei wird dem Verkäufer die Möglichkeit gegeben, sein gesamtes Sortiment zu präsentieren und seinen „eigenen“ Online-Shop auf Amazon zu erstellen. Aber alles der Reihe nach. Wie funktionieren Sponsored Products? Gar nicht mal so schwer. Nach dem Sie Ihre Produkte erstmal bei Amazon gelistet haben, kann es eigentlich schon losgehen. Über den Reiter „Kampagne“ können Sie das Produkt auswählen, für welches Werbung gemacht werden soll. Dort können Sie auch gleichzeitig entscheiden, ob das Ganze eine manuelle oder eine automatische Kampagne werden soll. Die automatische Kampagne zeichnet sich dadurch aus, dass Amazon selbst Keywords für Ihr Produkt aussucht und mit Ihrem festgelegten Standard-Gebot auf diese bietet. Bei der manuellen Kampagne hingegen können Sie Keywords selbst festlegen und auf jedes Keyword ein individuelles Gebot abgeben. Es empfiehlt sich grundsätzlich bei Produkten, die erstmals auf Amazon vertrieben werden, die automatische Kampagne für 1-2 Wochen laufen zu lassen, um zu sehen, welche Keywords von Amazon als passend einstuft werden. Danach kann immer noch auf eine manuelle Kampagne umgestiegen werden. Gibt ein potentieller Kunde Ihr Keyword in die Suchleiste ein, findet im Hintergrund eine „Auktion“ statt. Da Sie vermutlich nicht der Einzige sind, der auf dieses Keyword bietet, muss Amazon erstmal entscheiden, ob ein Produkt und an welcher Stelle dieses erscheinen soll. Derjenige mit dem höchsten Gebot wird dann an erster Stelle auf der Suchergebnis-Seite positioniert. Da Amazon nicht die ganze Seite mit Werbeprodukten zukleistert und auch einen Platz für organische-Ergebnisse bieten muss, werden die geringsten Gebote ignoriert oder erscheinen auf schlechteren Werbeplätzen, beispielsweise auf der unteren Hälfte der Suchergebnis-Seite. Mit Sponsored Products können Sie also einzelne Produkte bewerben und zahlen erst, wenn der Kunde wirklich auf Ihre Anzeige klickt. Amazon verspricht mehr Sichtbarkeit Ihrer Produkte. Kunden würden Ihre Produkte so leichter finden und einen Kauf wahrscheinlicher machen. Gleichzeitig haben Sie volle Kontrolle über das Budget und entscheiden, wie viel Sie pro Klick bieten möchten. Wie funktionieren Sponsored Displays? Sehr ähnlich. Mit Display-Kampagnen können Sie für Ihr Produkt werben und innerhalb sowie außerhalb von Amazon die richtige Zielgruppe erreichen. Das heißt, auch wenn ein Kunde außerhalb von Amazon nach einem Produkt sucht, welches zu Ihrem Unternehmen passt, dann wird die Display-Werbung auch auf anderen Webseiten ausgestrahlt. Amazon unterstützt hierbei sogar mit automatisch erstellten Anzeigendesigns, wenn erwünscht. Erst, wenn der Kunde auf die Werbeanzeige klickt und auf Ihr Amazon-Produkt weitergeleitet wird, werden Kosten veranschlagt. Zuletzt gehören die Sponsored Brands zu den CPC-Anzeigen. Diese verhalten sich ähnlich wie die Sponsored Products, nur dass nicht lediglich ein Produkt, sondern auch die Marke von Amazon präsentiert wird. Sind Sie für das Keyword der Höchstbietende, dann erscheint Ihr Markenlogo zusammen mit einer individuellen Überschrift und Ihren Produkten ganz oben bei der Suchergebnis-Seite. So erhalten Sie die maximale Aufmerksamkeit kaufbereiter Amazon-Kunden. Es wird deutlich, dass Amazon einige vielversprechende Werbemittel für Verkäufer zur Verfügung stellt. Welche Methode nun die richtige für Ihre Produkte ist, müssen Sie wohl oder übel selber entscheiden. Möchten Sie nur ein spezielles oder wenige Produkte bewerben, dann empfiehlt es sich die Sponsored Displays und Sponsored Product in Erwägung zu ziehen, da sich diese eben nur auf die von Ihnen ausgewählten Produkten beziehen. Wollen Sie hingehen Ihre Marke und das gesamte Sortiment für die Kunden sichtbar machen, dann können Sie auch Sponsored Brands und Stores als Werbemethode heranziehen. Sie sind neugierig geworden und wollen Amazon PPC ausprobieren? Dann rufen Sie uns gerne an, wir beraten Sie gerne. Autor: Erik Smbatyan Textquellen: https://de.statista.com/themen/757/amazon/ https://services.amazon.de/programme/werbung/ueberblick.html Bilderquellen: Titelbild: pexels https://advertising.amazon.com/de-de/solutions/products/sponsored-products https://advertising.amazon.com/de-de/solutions/products/sponsored-brands https://advertising.amazon.com/de-de/solutions/products/sponsored-display
LinkedIn Ads – Die Plattform für B2B-Marketing
Mit über 722 Millionen Mitgliedern in mehr als 200 Ländern und Regionen ist LinkedIn das größte berufliche Netzwerk der Welt1. Diese professionelle Nutzerbasis bietet Unternehmen eine außergewöhnliche Möglichkeit im B2B-Bereich zu werben. Von der Steigerung der Markenbekanntheit, über Website-Traffic bis hin zur Lead- und Conversion-Generierung – LinkedIn Ads ist DIE Social-Media-Plattform für B2B-Marketing. Vorteile auf einen Blick: Professionelle Nutzerbasis Zugang zu Entscheidungsträgern Große Reichweite Zielgenaues Targeting Performance-orientiert dank Insight-Tag Vielfältige Anzeigenformate Die ersten Schritte: Für die Nutzung von LinkedIn Ads muss zunächst eine Unternehmensseite erstellt werden. Genau wie auch bei anderen Social-Media-Plattformen, sollte die Unternehmensseite abseits der LinkedIn Ads regelmäßig mit relevantem Content bespielt werden. Im nächsten Schritt muss der Kampagnen-Manager eingerichtet werden. Der Kampagnen-Manager ist die zentrale Werbeplattform von LinkedIn. Von hier aus werden Werbekonten eingerichtet, Nutzer verwaltet, Kampagnen erstellt und Budgets gesteuert. Für eine performance-orientierte Nutzung sollte vor der Erstellung der ersten Kampagnen das Insight-Tag eingerichtet werden. Hierbei handelt es sich um ein Tracking-Code, der es ermöglicht, Kampagnen zu optimieren, Webseitenbesucher erneut anzusprechen und mehr über die eigene Zielgruppe zu erfahren. Mit dem LinkedIn-Insight-Tag können Webseiten-Conversions getrackt werden, die auf LinkedIn-Anzeigen zurückzuführen sind. Dadurch lassen sich die Anzeigen automatisiert optimieren, um noch mehr Conversions zu erreichen. Kampagnenziele: Im ersten Schritt einer Kampagnen-Erstellung muss das Ziel festgelegt werden. Das Ziel der Kampagne ist die Aktion, die die Zielgruppe ausführen soll, nachdem die Anzeige gesehen wurde. Je nach gewähltem Kampagnenziel stehen unterschiedliche Anzeigenformate, Gebotstypen und Funktionen zur Verfügung. Mithilfe von LinkedIn Ads können Ziele in drei Kategorien verfolgt werden: Awareness: Awareness-Kampagnen zielen auf Impressions ab, um die Wahrnehmung Ihrer Marke zu stärken Consideration: Consideration-Kampagnen sollen die User dazu bringen, aktiv zu werden und mehr über das eigene Unternehmen zu erfahren. Die gewünschten Aktionen sind in der Regel Klicks, mit denen die Zielgruppe zu einer Landingpage geführt wird, oder mehr Engagement wie Reaktionen und Anzeigenaufrufe. Conversions: Bei Conversion-Kampagnen steht die Lead-Generierung im Vordergrund. Vorteil hier: Es können Aktionen auf der eigenen Webseite (etwa Downloads von Whitepapern oder die gewonnenen Leads) getrackt werden Targeting Über unterschiedliche Zielgruppenattribute kann eine detaillierte und passende Zielgruppe erstellt werden. LinkedIn bietet dabei eine Vielzahl an Möglichkeiten bei der Zielgruppen-Definition: Unternehmen: Branche, Firmennamen, Unternehmensgröße, Unternehmenskategorie Demografische Daten: Alter, Geschlecht Ausbildung: Abschluss, Hochschule, Studienfach Berufserfahrung: Jahre an Berufserfahrung, Jobbezeichnung, Karrierestufe, Kenntnisse, Tätigkeitsbereich Interessen und Merkmale: Gruppen, Interessen der Mitglieder, Merkmale der Mitglieder (bspw.: „umzugsbereit“) Neben der Definition über Zielgruppenattribute, lassen sich Zielgruppen – ebenso wie auch bei Facebook oder Google – anhand intern verfügbarer Daten definieren. Beispielsweise können Lookalike Audiences erstellt werden, Retargeting auf Basis von Events oder Conversions genutzt werden oder Kundenlisten hochgeladen werden. Anzeigenformate Je nachdem, welches Kampagne-Ziel zu Beginn gewählt wurde, stehen unterschiedliche Anzeigenformate zu Verfügung: Single Image Ad Carousel Image Ad Follower Ad Video Ad Text Ad Dynamic Ad Message Ad Conversation Ad Single Job Ad Stellenanzeige Spotlight Ad Welches Anzeigenformat für welches Kampagnenziel optimal ist, lässt sich im Vorherein nicht sagen. Hier ist es empfehlenswert ein A/B-Testing durchzuführen, um herauszufinden, welches Format für die jeweilige Kampagne besser performt. Gebote, Budgets & Laufzeit Auch über LinkedIn werden mithilfe von Auktionen (an denen man mit einem Gebot teilnimmt) die Anzeigenflächen an die Werbetreibenden vergeben. Mit dem Gebot wird der Betrag definiert, den man bereit ist, für eine bestimmte Aktion – etwa einen Klick – zu zahlen. Als Werbetreibender hat man zwei Möglichkeiten der Gebotsabgabe: Die Gebote können entweder manuell, als Cost-per-Click, Cost-per-View, Cost-per-Mille festgelegt werden oder eine automatische Gebotsstrategie gewählt werden. Bei der automatischen Gebotsstrategie legt der LinkedIn-Algorithmus das Gebot automatisch fest und passt es entsprechend an, damit das gesamte Budget möglichst effizient genutzt wird und somit die maximal möglichen Ergebnisse erzielt werden. Hinsichtlich des Budgets und der Laufzeit gibt es ebenfalls unterschiedliche Möglichkeiten. Die Kampagnen können entweder kontinuierlich mit einem Tagesbudget laufen, es kann ein genauer Zeitraum mit einem festen Budget festgelegt werden oder eine Kombination der beiden Laufzeitformate gewählt werden. Performance & Optimierung Über den LinkedIn-Kampagnenmanager hat man alle wichtigen Kennzahlen im Überblick. Dazu gehören Metriken wie Klicks, Impressionen, Kosten pro Klick, Klickrate, Kosten pro Impression, Conversions, Kosten pro Conversion, Leads und Kosten pro Lead. Außerdem können individualisierte Berichte erstellt werden und demografische Daten eingesehen werden. Fazit LinkedIn Ads bieten Werbetreibenden zahlreiche Möglichkeiten und vor allem ein zielgenaues Targeting. Im Vergleich zu anderen Social-Media-Plattformen wie beispielsweise Facebook sind die durchschnittlichen CPCs allerdings deutlich höher. Durch das professionelle Setting lohnen sich LinkedIn Ads für Unternehmen im B2B-Bereich aber dennoch. Bei Facebook funktioniert das Targeting vorrangig über Nutzerinteressen. Die Social-Media-Plattform wird außerdem überwiegend privat genutzt. LinkedIn hingegen wird fast ausschließlich geschäftlich genutzt und es können klare Berufsgruppen (Manager, Vertrieb, Marketing, etc.), Karrierestufen, sowie Branchen zielgerichtet angesprochen werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie mit Ihrer Anzeige also genau den richtigen User erreichen und dieser sie als relevant empfindet, ist im B2B-Bereich deutlich höher. Sie möchten mit LinkedIn Ads durchstarten? Wir beraten Sie gerne. Autor: Davide Izzi – Account Manager bei elbmarketing Quelle: https://news.linkedin.com/about-us#Statistics Bildnachweis: https://pixabay.com/de/photos/social-media-facebook-twitter-1795578/
Was erwartet uns 2021 – Wie entwickelt sich die Branche weiter
Kaum jemand ist auf das vorbereitet gewesen, was im Jahr 2020 mit Corona angerauscht kam – So auch die Marketingagenturen nicht. Zu Beginn der Geschäftsausfälle im Frühjahr letzten Jahres gaben 66% der Agenturen an, einen Rückgang des Gesamtumsatzes verzeichnet zu haben. Es offenbarte sich aber auch eine bemerkenswert widerstandsfähige Branche. So haben viele Agenturen das Jahr mit einem höheren Jahresumsatz abgeschlossen, als es noch 2019 der Fall gewesen ist. Werfen wir daher einen positiven Blick in die Zukunft. Helfen wird uns dabei unter anderem der CallRail Outlook Report 2021, der uns anhand von Umfragen unter 167 globalen Marketing-Führungskräften in die Agenturwelt eintauchen lässt und einige interessante Aspekte beleuchtet. Alter und neuer Sieger – E-Commerce Beinahe schon ein alter Hut, wenn es darum geht, die Diskussion, um das Aussterben der Innenstädte durch den Onlinehandel zu führen. Jedoch hat sich der Fokus auf den Täter durch die Pandemie ein wenig verschoben. So ist der einst peinliche Onkel, der an Feiertagen zu Besuch kommt und dumme Witze erzählt, plötzlich der wohlwollende Gabenbringer geworden. Der E-Commerce bildet noch mindestens kurzfristig das Rückgrat der Bevölkerungs-Versorgung während des Lockdowns, weshalb auch in der ersten Hälfte von 2021 mit hohen Nachfragen zu rechnen ist. Es ist daher ratsam realistisch zu prüfen, inwieweit auch Ihnen dieser Aspekt helfen kann. Die Endverbraucher meiden weitestgehend den direkten Kontakt zu anderen Menschen, weshalb der Ausbau von Online-Angeboten immer mehr zum Business-Case in den Unternehmen werden sollte – sofern solch ein Angebot umsetzbar ist. Die Marketingagenturen können dabei unterstützen, diese Angebote auch online erreichbar zu machen und dabei neue Kunden zu generieren. Dabei als strategischer Partner zu agieren, ist eine der wichtigsten Möglichkeiten für Agenturen, ihren Wert für den Kunden zu steigern. Die Herausforderung bleibt Für Agenturen bestehen aktuell die beiden größten Herausforderungen in der Suche nach neuen Kunden (48%) und bei bestehenden Kunden die Generierung von mehr Umsatz (42%). Insgesamt ist es für 53% der Agenturen schwieriger geworden Neukunden zu akquirieren, wobei 52% wiederum angaben, Schwierigkeiten beim Halten bestehender Kunden zu haben. Die Zuversicht aber bleibt, auch diese Herausforderungen künftig meistern zu können. Wir als Agentur überlegen und helfen dabei, eine strategisch angepasste Werbeentscheidung zu entwickeln. Es muss sich dabei auch nicht immer um das innovativ Neueste handeln. Die Möglichkeit eines Click & Collect kann bereits ein Weg sein, wenn die Pandemie-Situation dies zulässt und aktuell nicht gänzlich auf den Onlinehandel gesetzt werden kann. Altbewährte Maßnahmen wie Empfehlungsprogramme für Partner könnten hier bereits einen Mehrwert bieten. Als Kommunikationsinstrument im B2B-Bereich haben sich Soziale Netzwerke fast flächendeckend etabliert und immer mehr Unternehmen greifen auf diese Möglichkeit des Kontakt-Kanals zurück. Besonders in Hinblick auf die erste Kontaktaufnahme zur Neukundengewinnung sollte in den meisten Fällen nicht verzichtet werden. Prüfen Sie daher, wie auch für Sie oder Ihre Kunden diese Möglichkeit umzusetzen ist. Auch wir als Agentur mussten unsere Kommunikationswege überdenken. Die von uns sehr geschätzten persönlichen Treffen mit Neu- und Bestandskunden sind u.a. der digitalen Videotelefonie gewichen. Und auch wenn die Zweifel zu Beginn groß waren, haben sich alle Beteiligten an den neuen Status Quo angepasst und die anfänglichen Zweifel abgelegt. Wenn man etwas Positives aus dieser Situation ziehen kann, dann durchaus den Faktor Zeit. Online-Meetings sind meist schneller, flexibler und komfortabler für die Beteiligten umzusetzen und längere Anfahrtswege gehören der Vergangenheit an. Aber so huldigend die Hymne auf das digitale Meeting auch klingt – wir freuen uns bereits darauf, unsere Kunden zu gegebener Zeit auch mal wieder per Handschlag begrüßen zu dürfen. Unser Fazit – Der Blick in die Zukunft Die erste Jahreshälfte 2020 verlief aufgrund des Shutdowns für alle überraschend anders und viele mussten sich daher erst an die neuen Gegebenheiten anpassen und besonders schnell Lösungen finden. Im Jahr 2021 kann die anfängliche Ohnmacht Vergangenheit sein, da man aktuell viel besser einschätzen und abwägen kann, was in diesen außergewöhnlichen Zeiten für das eigene Geschäft oder den Kunden der richtige Weg sein kann. Service-Agenturen wie wir unterstützen dabei aktiv bei der Ermittlung einer geeigneten Strategie zur Steigerung der Performance und des Erreichens der Kunden-Unternehmensziele. Denken Sie doch einfach darüber nach, sich professionelle Agentur-Hilfe ins Boot zu holen. Wieder über Bord werfen geht immer. Somit werden Agenturen auch weiterhin und mit Blick auf das Jahr 2021 Ihren Kunden dabei helfen, die Umsätze zu steigern und Ziele zu erreichen. Genauso ist die Generierung von Neukunden keineswegs reine Utopie und sollte daher auch weiterhin Priorität haben. Flexibler handeln und sich noch näher an die Bedürfnisse der Kunden anpassen, wird zum künftigen Credo. Des Weiteren wird es laut der Digitalisierungsstudie des bvik für Unternehmen immer wichtiger, gerade im B2C-Bereich, den Kunden mit hochwertig relevantem und individualisiertem Content zu versorgen – und das möglichst basierend auf deren Interessen. Wir unterstützen Sie gerne. Rufen Sie einfach an, oder schreiben Sie uns eine Mail. Autor: Stefan Antunovic – Account Manager bei elbmarketing Orientierung: https://www.callrail.com/learn/2021-state-of-agencies/ https://bvik.org/bvik-studie-digitalisierungsschub-2020-ergebnisse/ https://www.it-daily.net/it-management/e-business/26803-e-commerce-trends-2021-wenn-der-postmann-drei-mal-klingelt?highlight=Google https://industrie.de/arbeitswelt/digitaler-ruck-durch-corona-pandemie/ Bilder: https://unsplash.com/photos/yktK2qaiVHI https://www.digitalisierungsindex.de/studie/digitale-transformation-handel-2021/
Was ist eigentlich dieses CSS, von dem alle immer reden.
Wir fangen ganz am Anfang an. Nachdem Google eine EU-Wettbewerbsstrafe in Milliardenhöhe bekam, musste Google externen Produktsuchen im September 2017 Zugang zu den beliebten Anzeigenplätzen in der Google-Suche verschaffen. Externe Produktsuchen, sogenannte „Comparison Shopping Services”, stiegen in den Wettbewerb ein um die beliebten Shopping-Anzeigen. Vorher war es nur möglich, Anzeigen über den Google eigenen Service „Google Shopping“ zu buchen. Die Öffnung des Shopping-Monopols: Was für ein Meilenstein! Google öffnete seinen bislang in die Websuche integrierten Dienst Google Shopping für Preisvergleicher, Agenturen und Advertiser. Doch wo ist jetzt genau der Unterschied? „Google Shopping Europe“, oder kurz GSE wie Google Shopping jetzt heißt, behält bis zu 20% des Klickpreises als Marge ein. Und genau hier kann man als Advertiser enorm sparen, wenn man sich einen anderen CSS-Partner sucht. So lassen sich zwar auch CSS-Betreiber ihre Dienste bezahlen, jedoch sind die Kosten der durch GSE erhobenen Marge im Vergleich zu einer externen CSS-Nutzung, wesentlich geringer. Wie läuft der Wechsel von GSE zu CSS denn jetzt genau ab? Um Google Shopping Anzeigen über einen CSS-Partner auszuspielen gibt es zwei Möglichkeiten, um ein bisheriges GSE-Konto auf CSS umzustellen. Advertiser können sich zwischen dem Full Switch und dem Modell Association entscheiden. Beim Full Switch wird der Merchant Center Account (MCA) eines Advertisers voll in das Multi Client Merchant Center (MCC) des CSS-Partners integriert. Bei diesem Umzug sind einige technische Aspekte zu beachten. Wenn nicht das komplette MCA, sondern nur ein Unterkonto umgezogen wird, kann es beispielsweise sein, dass die Zugriffsrechte beim Umzug verloren gehen. Positiv ist beim Full Switch, dass der CSS-Partner Einblick in die Produktdaten hat, Ursachen für Probleme selbst erkennen kann und die Transparenz bei einem prozentualen Vergütungsmodell gegeben ist. Die Abhängigkeit des Advertisers vom CSS-Partner ist jedoch höher als bei der einfachen Verknüpfung nach dem Association Modell und erfordert Vertrauen zwischen beiden Parteien. GSE, CSS oder beides? Ein richtig oder falsch gibt es nicht. Der Nutzen von CSS-Shopping hängt nicht nur von der Höhe des Geldeinsatzes, sondern auch von der Strategie des Advertisers ab. Wer zum Beispiel seine Wettbewerber verdrängen will, kann mit seinen Anzeigen über GSE und einen CSS-Partner gleichzeitig in die Auktion eintreten und so einen hohen Werbedruck erzeugen. Wer hingegen auf Effizienz und reine Performance aus ist, sollte ausschließlich auf CSS setzen. Fest steht, das CSS-Shopping die Zukunft ist. Sie sind sich jedoch immer noch nicht sicher, ob Sie sich mit CSS auseinandersetzen sollen oder nicht? Wir können Ihnen bei der Entscheidung helfen und beraten Sie bei diesem Thema gerne. Melden Sie sich einfach bei uns. Autorin: Yesca Findeisen – SEA Expertin bei elbmarketing Quellen: https://www.adference.com/google-shopping-google-css-partner/ https://www.zeit.de/digital/internet/2017-09/eu-kommission-google-wettbewerbsrecht-strafe?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F Bildquelle: www.pixabay.de